
Elena Rybakina hat das Ningbo Open gewonnen und das Finale gegen Leylah Fernandez mit 6:2 und 6:2 für sich entschieden. Es ist ihr erster Titel, seit sie im Sommer die Weltranglistenspitze übernommen hat. Die Titelverteidigerin setzte sich in ihrem zweiten Finale in Ningbo souverän durch.
Rybakina war nach den US Open an Aryna Sabalenka vorbeigezogen und hatte die Spitze der Weltrangliste übernommen. Beim China Open musste sie jedoch eine Niederlage hinnehmen: In ihrem ersten Match verlor sie überraschend gegen die auf Rang 118 geführte Alina Charaeva.
Im Finale gegen die als Nummer 30 gesetzte Leylah Fernandez, die 2021 das US-Open-Finale erreicht hatte, wehrte Rybakina alle vier Breakbälle ab. Bei ihrem ersten Matchball schlug sie mit der Vorhand einen Gewinnschlag. Ningbo ist für sie ein besonders gutes Pflaster: Sie hat dort alle acht Matches gewonnen, zuletzt im Finale des Vorjahres gegen Ekaterina Alexandrova.
Es ist Rybakinas vierter Titel in diesem Jahr und zugleich ihr 15. auf der WTA Tour insgesamt. Damit führt sie die Jahreswertung an. Zuvor hatte sie die Australian Open, Stuttgart und die US Open gewonnen. Nach Rückschlägen in Peking und Wuhan wirkt sie wieder stark. Diese Woche tritt sie beim Pan Pacific Open in Tokio an. Ihre Titelverteidigung beim Saisonfinale in Indian Wells beginnt am 8. November.
Medvedev verteidigt Titel in Almaty
Daniil Medvedev hat das Almaty Open gewonnen. Im Finale gegen Nikoloz Basilashvili verlor er zwar den ersten Satz nach einem verlorenen Tiebreak, steigerte sich danach aber deutlich. Er gewann das Match mit 6:7 (6:8), 6:1 und 6:3.
Für Medvedev, der als Titelverteidiger angetreten war, ist es der vierte ATP-Titel in diesem Jahr. Zugleich ist es die erste erfolgreiche Titelverteidigung seiner Karriere. „Ich habe immer gesagt, es ist nur eine Frage von Glück, Zeit und Moment“, sagte er. „Ich habe mich frisch gefühlt und körperlich gut.“
Medvedev kämpft um einen Platz bei den ATP Finals. Alexander Zverev, Carlos Alcaraz und Ben Shelton haben sich bereits qualifiziert. Jannik Sinner fehlt wegen einer Verletzung beim Saisonfinale in Turin vom 15. bis 22. November. Medvedev spielt ab Montag in Wien und ab dem 31. Oktober bei den Paris Masters, um sich seinen Platz in Turin zu sichern.
Lorenzo Musetti hat in Lyon seinen ersten ATP-Titel seit 2022 gewonnen. Beim Grand Prix Auvergne-Rhône-Alpes besiegte er Taylor Fritz mit 6:3 und 6:4. Damit beendete der Italiener zugleich eine Serie von sieben verlorenen Finals auf Tour-Ebene.
In Wien erreichte der Brite Jacob Fearnley das Hauptfeld des Erste Bank Open. Er setzte sich gegen Lorenzo Sonego mit 6:1, 6:7 (3:7) und 6:4 durch. In der ersten Runde trifft er nun auf seinen Landsmann Arthur Fery.
Siniakova dominiert in Japan
Katerina Siniakova hat das Japan Open gewonnen. Im Finale am Sonntag besiegte sie die 22-jährige Amerikanerin Ashlyn Krueger mit 6:1 und 6:0. Sie holte sich damit ihren ersten Einzeltitel seit drei Jahren.
Die 30-jährige Tschechin brach Kruegers Aufschlag sechsmal in nur 64 Minuten. Es ist ihr sechster Einzeltitel überhaupt und der erste seit dem Sieg beim Jiangxi Open in Nanchang (China) im Jahr 2023. Vor neun Jahren hatte sie ihren ersten Einzeltitel in Shenzhen gewonnen.
Siniakova ist vor allem im Doppel erfolgreich. Mit 39 Doppeltiteln gehört sie zu den erfolgreichsten Spielerinnen der Gegenwart. Im vergangenen Monat gewann sie gemeinsam mit Taylor Townsend den Doppelwettbewerb der US Open.